
Ein Meilenstein der Kurzwellen-Empfangstechnik (1982–1984)
Der Icom IC-R70 ist ein legendärer Stationsempfänger, der Anfang der 1980er Jahre von der japanischen Firma Icom vorgestellt wurde. Er gilt als das erste reine Kurzwellen-Spitzenmodell des Herstellers und legte das Fundament für die Nachfolger IC-R71 und IC-R75. Das Gerät zeichnet sich durch seine extrem robuste Bauweise aus Metall („gebaut wie ein Panzer“) und seine hervorragende Großsignalfestigkeit aus.
Ein großer Vorteil gegenüber dem Nachfolger R71: Der IC-R70 besitzt keine flüchtige Pufferbatterie für das Betriebssystem. Es besteht somit keine Gefahr eines plötzlichen Software-Verlusts (kein „RAM-Boot-Problem“).
| Frequenzbereich | 100 kHz bis 30,0 MHz (durchgehend) |
|---|---|
| Empfangsprinzip | Vierfachsuperhet (Quadruple Conversion) |
| Zwischenfrequenzen (ZF) | 70,4515 MHz / 9,0115 MHz / 455 kHz / 9,0115 MHz (FM: 10,7 MHz) |
| Betriebsarten | AM, SSB (LSB/USB), CW, RTTY, FM (optional über Modul EX257) |
| Abstimmschritte | 10 Hz / 100 Hz / 1 kHz |
| Frequenzspeicher | Zwei analog/digitale VFOs (A/B), keine Kanalspeicher |
| Stromversorgung | 100 / 117 / 230 V Wechselstrom (AC); optional 12 V Gleichstrom-Kit |
| Gewicht & Maße | 7,4 kg | ca. 286 x 111 x 276 mm |