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HALLO, liebe Leser!
Wie auf meinen anderen Webseiten dargestellt, wurde ich vor 60 Jahren durch meinen Opa zum Kurzwellenfan (SWL) und folgend zum DX-er, der ferne Rundfunkstationen via "Empfangsbericht" anschrieb, um eine QSL-Karte als Antwort zu erhalten. Dieses Hobby zog und zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden.
Jedenfalls war der Gang zum Briefkasten jahrelang schön aufregend und die Menge postalischer Souvenirs aus aller Ecken der Welt immer sehr beeindruckend. Besonders Radio Pjöngjang und andere Ostblock-Stationen wie Radio-Havanna-Cuba taten sich da hervor.
Manch schlaflose Wochenend-Nacht diente damals dem Lauschen in das Tropenband, wo sich etliche exotische Stationen in diesem Frequenzbereich tummelten und Abwechslung dargeboten wurde. Vor allem Karibik und Lateinamerika wurden ein besonderes Steckenpferd. In weniger wie einem Kalenderjahr hatte ich alle afrikanischen Staaten gehört und je eine dementsprechende QSL-Karte erhalten, bei manchen erst nach "reminder". Das Schreiben (nach adxb-vademecum) in Englisch, Französisch, Portugiesisch, usw. machte Spaß und vor allem die bei mir eingehenden Antworten mit Stationswimpel waren eine tolle Belohnung für die Mühe. Der Kontakt mit dem "Rhein-Main-Radio-Club" machte das DX-Hobby nochmal intensiver, die bekannten Szene-Personen Wolf Harranth und Carl-Dieter Gredé waren bei mir zu Gast. Finanzieller Aufstieg machte den Kauf von semiprofessionellen Kurzwellenradios machbar, beispielsweise vom Kenwood R-5000, welcher mich bis heute begleitet! Kurz gesagt, allerbeste Voraussetzungen, um Rundfunkstationen auf allen Frequenzen zu beobachten.
Damals gab es den heute "normalen" Pegel von human-made Noise noch nicht, der durch Nutzung u.a. von Billignetzteilen oder unsinnigen PLC-Verteilern entsteht. Die Menschheit erkaufte sich den VERMEINTLICHEN Fortschritt durch eine breite Elektrosmog-Decke, die bereits als zumindest teilweise nachteilig die Gesundheit betreffend bewiesen ist -- was von deutschen Medien gerne verschwiegen wird. Hinzu kam dann die Abschaltung aller Rundfunkstationen im Lang- und Mittelwellen-Bereich Deutschlands durch "sparbewusste" aber dumme Politiker. In der BRD haben im Kurzwellenbereich aufrechte engagierte Enthusiasten private Sender am Leben erhalten, die riesigen Sendeanstalten mit hunderten Euro-Millionen an GEZ-Zwangsbudget waren sich jedoch dafür zu schade ... obwohl Radioversorgung im Katastrophen- oder gar Kriegsfall als extrem wichtig angesehen werden muss! Das Ahrtal lässt grüßen. Totales Politikversagen betreffs Rundfunk.
Trotz dieser Widrigkeiten ist der analoge Rundfunk keinesfalls tot. Diese Webseite soll zwar sein Angedenken aufrecht erhalten und die Folgegeneration informieren (ergo eine der Allgemeinheit dienende Funktion), aber die weltweiten Funkverbindungen der Funkamateure und weitere Aspekte verhindern zu 100% den Tod der Kurzwellennutzung. So benutzt vor allem das Militär in etlichen Anwendungen die Kurzwelle, beispielsweise durch Over-the-Horizon-Radar, STANAG oder Channel-Marker oder sogenannte Zahlensender in diversen Varianten, die ebenso von Geheimdiensten benutzt werden. Im Flugfunk als Emergency-Backup und im Seefunk als paralleler Dopplerzusatz zum Satellitenfunk bzw. auch durch maritime Küstenfunksender mit kleiner Leistung lebt die Kurzwelle auf besonderen Frequenzen ewig weiter ! Ewig. "Sendepiraten" an der Grenze zu Holland machen superinteressante Programmformate, die man sowohl im Internet wie im UKW-Dudelfunk vergebens sucht. Und nicht zuletzt findet man ab Einbruch der Dunkelheit auf den Rundfunkfrequenzen der Kurzwelle Programme in vielen Sprachen, etwas über hundert Sprachen. Einige Staaten wie Rumänien und China senden sogar stundenlang. Ein Wellenbummler findet -mit den entsprechenden Listen --s.u.-- ausgestattet-
abends oder nachts leicht eine internationale Rundfunkstation, die sein Fernweh stillt ...
Hinzu kommen die tollen Chancen durch die Technik der Software-Defined-Radios (SDR), die sogar ferngesteuert als Monitor arbeiten. Prominente und nicht so prominente SWL (ShortWaveListener) stellen so ihre teils aufwendigen Empfangsanlagen anderen zur Verfügung. Wer da Interesse hat, soll eine Suchmaschine nach "Kiwi-SDR" fragen.
Fazit: es gibt ausreichend genug Sender auf der kurzen Welle, neueste Quelle kostenfreier Frequenz -Listen ist www.shortwave.live Besser geht es nicht, mehr wie 400 in Europa zu hörende Einträge.
Bei Fragen zum FERNEMPFANG (DX) steht der Verfasser gerne per E-mail zur Verfügung !
Wollen Sie diese umfangreiche Webseite durchsuchen, geben Sie in Google folgendes ein: site:wwdx.eu und danach den Suchbegriff.
Und hier geht es zum letzten Logbuch: LINK Audio-Logs
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